Wälzlager und Laufrollen für Tiefkühl-Fördertechnik

FÜR KONSTRUKTION & TECHNISCHEN EINKAUF

Lagertechnik für Ihre nächste Anlagenplanung.

Sie entwickeln Kühlstrecken für Backlinien, Kühl- und Gefrieranlagen, Verpackungstechnik oder automatisierte Tiefkühllogistik? KÜPPER unterstützt Sie bei der Auslegung der Wälzlager und Laufrollen für Ihre Förder- und Führungssysteme.

Gemeinsam mit Ihrer Konstruktion betrachten wir Bauraum, Anschlussmaße, Belastung und Anlaufmoment. Daraus entsteht eine passende Kombination aus Lagerbauform, Werkstoff, Schmierung und Abdichtung. Je nach Ausführung sind Anwendungen bis −50 °C möglich.

In Ihre Anlage integrieren
Geometrie, Laufbahn und Anschlussmaße auf Ihre Konstruktion abstimmen

Betrieb berücksichtigen
Kaltstart, Taktbetrieb, Reinigung und Temperaturwechsel gemeinsam auslegen

Bedarf früh abstimmen
Musterbedarf, Stückzahl je Anlage und geplanten Serieneinsatz besprechen

FÜR IHR ANLAGENPROJEKT

Lagerstelle gemeinsam auslegen

Sie haben ein Lastenheft, eine Zeichnung oder erste Einbaumaße? Senden Sie uns die Anforderungen an Ihre Lagerstelle.

Projekt besprechen  ↗
Zeichnung zur Prüfung senden  ↗

Wälzlager Vertrieb
+49 (2053) 497-36

LAGERSTELLEN ENTLANG DER PROZESSKETTE

Von der Backlinie bis zum Tiefkühl-Hochregallager.

Ob Sie eine einzelne Maschine liefern oder mehrere Teilanlagen integrieren: Wir betrachten die Lagerstellen in Ihrem Lieferumfang und deren Übergänge zwischen Produktion, Kühlung, Tiefkühlung, Verpackung und Logistik. Der Einsatzbereich beschreibt die Teilanlage; Temperatur, Lebensmittelkontakt und Reinigung sind zusätzliche Anforderungen. Jede Lagerstelle wird anhand ihrer tatsächlichen Einsatzbedingungen ausgelegt.

01

Backlinien – Kühlstrecken & Übergaben

Lagerstellen in Kühlstrecken nach dem Backprozess sowie an Zuführungen und Übergaben zur Gefrieranlage. Temperaturübergänge, Produktwärme und Reinigung werden je Lagerstelle betrachtet.

Mögliche Lösungsgruppen: Kundenspezifische Wälzlager sowie Führungs- und Profillaufrollen. Die Auslegung richtet sich nach der tatsächlichen Temperatur an der Lagerstelle; Lagerungen im Backofen benötigen eine gesonderte Hochtemperaturauslegung.

02

Kühl- & Gefrieranlagen

Lagerstellen an Förderern, Führungen und Übergabestationen in Kühlräumen, Gefriertunneln und Tiefkühlanlagen. Maßgebend sind die niedrigste Starttemperatur sowie Abtau- und Reinigungszyklen.

Mögliche Lösungsgruppen: Wälzlager und Laufrollen mit abgestimmter Tieftemperaturschmierung, Abdichtung und Werkstoffwahl. Bei Bedarf werden NSF-H1-Schmierstoffoptionen und Korrosionsschutz gemeinsam mit den Kälteanforderungen geprüft.

03

Verpackung & Handling

Zuführung und Positionierung gekühlter oder tiefgekühlter Produkte in Verpackungslinien und Handhabungssystemen. Taktfolge, Lastwechsel, Einbauraum und Reinigungsmedien bestimmen die Anforderungen.

Mögliche Lösungsgruppen: Führungs-, Stütz- und Profillaufrollen sowie Wälzlager für bewegte Baugruppen. Korrosionsbeständige Ausführungen und geeignete Schmierstoffoptionen werden nach dem konkreten Lebensmittel- und Reinigungsumfeld ausgewählt.

04

Behälter-/Palettenförderer & Palettierung

Lagerstellen in Transport-, Übergabe- und Positioniersystemen zwischen Verpackung und Lager. Behälter- oder Palettenlasten, Querkräfte, Laufbahn und verfügbare Förderkraft gehören zur Auslegung.

Mögliche Lösungsgruppen: Trag-, Stütz- und Führungsrollen sowie Wälzlager für Förderbaugruppen. Wiederkehrende Starts, Belastungsspitzen und die Temperaturzone werden bei Geometrie, Schmierung und Abdichtung berücksichtigt.

05

Tiefkühl-Hochregallager & Shuttle-Systeme

Lagerstellen in Förder- und Führungssystemen von Regalbediengeräten und Shuttles im Tiefkühlbereich. Kaltstart nach Stillstand, Fahrzyklen und wechselnde Lasten werden früh berücksichtigt.

Mögliche Lösungsgruppen: Lauf-, Stütz- und Führungsrollen sowie Wälzlager für die jeweiligen Baugruppen. Bei ummantelten Rollen wird zusätzlich die Eignung des Mantelwerkstoffs für Tieftemperatur, Laufbahn und Belastung geprüft.

Mehr zu Intralogistik und Lagertechnik ↗

ANWENDUNGEN BIS

−50 °C

je nach Lagerausführung und Einsatzbedingungen


Die niedrigste Starttemperatur und die Temperatur im laufenden Betrieb werden je Lagerstelle getrennt betrachtet.

TECHNIK, DIE ZUSAMMENSPIELT

Bei Kälte zählt die ganze Lagerstelle.

Entscheidend ist das Zusammenspiel von Schmierstoff, Dichtung, Belastung und Bewegung. Besonders relevant ist der Wiederanlauf, wenn die Lagerung nach einem Stillstand vollständig abgekühlt ist.

Kaltstart verstehen

Schematische Darstellung

°C ↓

Temperatur sinkt

Die Lagerstelle kühlt ab.

≈

Fett wird zäher

Das Fließverhalten verändert sich.

M ↑

Anlaufmoment kann steigen

Antriebs- und Förderkraft berücksichtigen.

Unser Ansatz: Starttemperatur, Stillstandszeit und Bewegung gemeinsam mit Schmierung und Abdichtung auslegen.

Schmierung nach Start- und Betriebstemperatur

Für Tiefkühlanwendungen wählen wir den Schmierstoff passend zur niedrigsten Starttemperatur, Betriebstemperatur, Belastung und Bewegung. Anwendungen bis −50 °C sind nur in abgestimmter Lagerausführung möglich. Ein Einsatz außerhalb des angegebenen Schmierstoff-Temperaturbereichs erfordert eine gesonderte, dokumentierte anwendungsbezogene Freigabe.

Bei tieferen Temperaturen wird das Fett zäher. Wir berücksichtigen deshalb Anlaufverhalten, Belastung, Geschwindigkeit und Betriebsdauer und stimmen Schmierstoff und Fettmenge darauf ab.

Wälzlagerschmierstoffe ↗

Abdichtung bei Kälte und Feuchtigkeit

Kondensation an Temperaturübergängen sowie Abtau- und Reinigungsprozesse können die Lagerstelle mit Feuchtigkeit belasten. Dichtungswerkstoff und Dichtprinzip müssen zur Kälte und zu den Umgebungsmedien passen.

Bei berührenden Dichtungen fließt auch ihr Beitrag zur Reibung in die Auslegung ein.

Mehr zu Abdichtungen ↗

Korrosionsschutz und Lebensmittelumfeld

Korrosionsarme Werkstoffe, Edelstahloptionen oder geeignete Beschichtungen werden nach Feuchtigkeit, Reinigung und Bauteilbeanspruchung ausgewählt.

Bei möglichem unbeabsichtigtem Lebensmittelkontakt kommen NSF-H1-Schmierstoffoptionen infrage. H1 bezieht sich auf den Schmierstoff und ist keine Lebensmittelzulassung des gesamten Lagers. Die Auswahl erfolgt für die konkrete Ausführung, deren Temperaturanforderungen und das Reinigungsumfeld.

Lebensmittelanwendungen ↗

FÜR IHR LASTENHEFT

Was muss Ihre Lagerstelle leisten?

  • Welcher Bauraum und welche Anschlussmaße sind vorgegeben?
  • Welche Lasten und Taktfolgen liegen an?
  • Wie kalt ist die Lagerung beim Start?
  • Welche Antriebs- oder Förderkraft steht zur Verfügung?
  • Welche Reinigung und welcher Lebensmittelkontakt sind zu berücksichtigen?
  • Welcher Muster- und Serienbedarf ist geplant?

Einsatzdaten zusammenstellen  ↗

VON DER KONSTRUKTION ZUM SERIENBEDARF

Ihre Zeichnung. Unser Ausgangspunkt.

Beziehen Sie die Lagerstelle früh in Ihre Anlagenplanung ein. Wir prüfen mit Ihnen Bauform, Schnittstellen und Einsatzbedingungen für Wälzlager, Laufrollen, Führungsrollen und Stützrollen.

Einbauraum, Laufbahn und Anschlussmaße bestimmen die Geometrie. Bei kunststoffummantelten Laufrollen gehört auch die Eignung des Mantelwerkstoffs für die vorgesehene Tieftemperatur zur Auslegung.

Für Konstruktion und technischen Einkauf stimmen wir außerdem Musterbedarf, Stückzahl je Anlage, geplante Abrufe und gewünschte Termine ab. So lassen sich technische Anforderungen und Beschaffungsplanung gemeinsam konkretisieren.

Zum Bereich Fördertechnik ↗

In Planung oder Ausschreibung?

Eine Skizze, ein Zeichnungsstand oder die Anforderungen aus Ihrem Lastenheft sind ein guter Einstieg.

Zeichnung zur Prüfung senden  ↗

FÜR KONSTRUKTION, PROJEKTIERUNG & EINKAUF

Welche Lagerstelle planen Sie?

Beschreiben Sie Ihre Teilanlage und den benötigten Lieferumfang. Unser Wälzlager-Team stimmt die technischen Anforderungen und den geplanten Bedarf mit Ihnen ab.

Projektanfrage vorbereiten  ↗

+49 (2053) 497-36

waelzlager@kuepper.eu

Mo–Do 08:00–16:00 Uhr · Fr 08:00–14:45 Uhr

Das Anfrageformular führt Sie durch die wichtigsten Projektdaten. Zeichnungen und Lastenhefte können Sie direkt hochladen.

Ihre Projekt- und Einsatzdaten

Projekt & Teilanlage
Lieferumfang, Planungsstand und Ansprechpartner

Temperatur
Starttemperatur und Temperatur im Betrieb

Last & Bewegung
Belastung und Drehzahl oder Geschwindigkeit

Betriebsablauf
Stillstandszeiten, Starts und Betriebsdauer

Umgebung
Feuchtigkeit, Reinigung, Lebensmittelkontakt

Schnittstellen
Zeichnung, Einbauraum und Anschlussmaße

Muster & Serie
Stückzahl je Anlage, geplanter Bedarf und Termine

Weitere Angaben

Soweit bekannt: zulässiges Anlaufmoment oder verfügbare Förderkraft, Abtauzyklen, Korrosionsschutz und bisherige Lagerbezeichnung.

Wälzlager Kontaktperson Platzhalter

Ihr Ansprechpartner

  • Öffnungszeiten
    Mo-Do.: 08:00 - 16:00
    Fr.: 08:00 - 14:45
  • Anlieferungszeiten
    Mo-Do.: 06:00 - 13:30
    Fr.: 06:00 - 11:00
    oder nach Absprache

Ihre Ansprechpartner

Auf dem Computer wechselt das Foto zusätzlich beim Darüberfahren mit der Maus. Auf Touchgeräten tippen.

Kontakt

 AKT – Wälzlager und Laufrollen +49 (2053) 497 – 0

Servicezeiten

 Öffnungszeiten Mo–Do: 08:00–16:00 Fr: 08:00–14:45
 Anlieferungszeiten Mo–Do: 06:00–13:30 Fr: 06:00–11:00 oder nach Absprache